Sie brauchen garantiert gute englische Texte?

Ich liefere sie: Web- und Werbetexte, Presse­mitteilungen, Fach­journalismus, Text­redaktion und Lektorat. Zudem biete ich Workshops über „How to write better English“ an.

Prefer reading in English?

Portfolio

Ob Web- oder Werbetexte, Presse­mitteilungen oder Fach­journa­lismus: Sprache dient als Medium für spezifische Inhalte oder Botschaften (Content). Wenn dieser Content nicht stimmt, nützt auch die beste Sprache nicht viel. Wenn er zu sehr auf deutschsprachige Zielgruppen gerichtet ist, kommt die Botschaft international nicht an.

Beim Erstellen von englischen Texten muss der Ansatz kultur­übergreifend sein. Ich sorge dafür, dass Ihre englischen Texte zielgruppengerecht die gewünschte Wirkung erzielen.

Ist Ihr übersetzter oder selbstverfasster englischer Text wirklich fehlerfrei und druckreif? Stimmt die Tonalität? Durch Textredaktion oder Lektorat bringe ich Ihren englischen Text in Form. Sicherheit zahlt sich aus.

In international agierenden Unternehmen wird viel Englisch gesprochen. Jedoch sind die schriftlichen Kenntnisse oft nicht auf einem so hohen Niveau. Aufbauend auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Sprachvermittlung veranstalte ich Workshops über „How to write better English“. Online oder bei Ihnen vor Ort.

Schließen-Button Haus von Andrew Craston in Südholstein
Schließen-Button Garten von Andrew Craston in Südholstein

Work

Mein Kundenstamm besteht aus international tätigen Unternehmen und Kommunikationsagenturen, die garantiert gute englische Texte brauchen, z.B. Alstom, Armacell, Bayer, BEKO Technologies, BMW Foundation, Covestro, MAKINO, MEVA, Precitec Optronik, thyssenkrupp, tk Elevator u.v.m.

Sie haben Interesse an einer Zusammenarbeit?

  • Ich habe Interesse an (optional)
  • About

    Als Absolvent der Universität Oxford mit den Fächern Geschichte und Volkswirtschaften, der seit langem in Deutschland lebt, schreibe, redigiere oder lektoriere ich englische Texte für Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen:

    • Agrochemie
    • Bauwesen
    • Büromöbel
    • Dämmstoffe
    • Drucktechnik
    • Energie
    • Finanzdienstleistungen
    • Hafenwirtschaft
    • Maschinenbau / Werkzeugmaschinen
    • Medizintechnik
    • Mikroelektronik
    • Nachhaltigkeitsberichtserstattung
    • Öl & Gas
    • Optronik
    • Seeschifffahrt
    • Stiftungswesen
    • Verkehrswesen
    Portraitaufnahme von Andrew Craston vor weißer Wand

    Blog

    Seit Jahrzehnten schreibe ich für andere. Jetzt möchte ich ab und zu meine eigenen Gedanken posten:

    • London

    • November 2022

    • Thoughts

    Die alte Heimat neu betrachtet

    Wie geht es eigentlich England?

    „Eat or heat” bei vielen ärmeren Familien, Inflation bei 15%, höchste Steuerlast seit dem 2. Weltkrieg, niedrige Produktivi-tät, Brexit bedingte Exporteinbrüche, steigende Importkosten: Von außen betrachtet scheint es den Briten deprimierend schlecht zu gehen. In den letzten Monaten prägten solche Meldungen in der „Guardian Online“ oder „Economist“ meinen Blick auf die alte Heimat. An den Fakten ist nicht zu rütteln. Erst im Jahre 2027 wird der durchschnittliche Lebensstandard der Briten geschätzt wieder so hoch sein wie im Jahre 2009!

    Zudem herrscht seit 12 Jahren eine Misswirtschaft durch Regie-rungen der „Conservative“-Partei. Allein in diesem Jahr hat die Partei drei Premierminister und vier Wirtschaftsminister ver-schlissen. Die 50-tägige Regierungszeit von Liz Truss – als kür-zeste in der Geschichte des Landes berühmt-berüchtigt – brachte das Land und viele Pensionsfonds an den Rand der Zahlungsunfä-higkeit sowie eine Verdoppelung des Zinssatzes für Hauskredite – in einem Land mit einer sehr hohen Eigenheimquote und eine Haus-finanzierung bei häufig 80-90% Eigenkapital.

    Und trotzdem …

    Nach einer Woche in London und bei diversen Gesprächen stellte ich fasziniert fest, dass die Einheimischen keinesfalls so „fer-tig“ sind, wie die Gesamtsituation vermuten ließe. Im Gegenteil. Sie sind gut gelaunt, gehen ihrer Arbeit normal nach und be-schäftigen sich mit ganz anderen Themen: Wer fliegt bei der dieswöchigen Runde von „Strictly Come Dancing“ raus? Übrigens auch für mich als Nichttänzer eine äußerst unterhaltsame TV-Sendung. Wie schlägt sich die Nationalmannschaft bei der WM? Oder wie geht es dem ehemaligen Gesundheitsminister Matt Hancock bei seinem lukrativen Aufenthalt im australischen Dschungel-Camp („I’m a Celebrity“)?

    Fazit: Während vieles in Deutschland harsch kritisiert wird – in der Öffentlichkeit, durch gewisse politische Parteien und in vielen Medien (Meckern auf hohem Niveau, sage ich), machen zu-mindest die Londoner das Beste aus einer miesen Lage durch eine bemerkenswert positive Lebenseinstellung. „Good for them!“ sage ich dazu. Definitiv nachahmenswert.

    • Sanlúcar de Barrameda

    • September 2022

    • Travel

    Schmalfeld-Sanlúcar mit der Bahn

    Von Schmalfeld nach Sanlúcar – 3.000 Km mit der Bahn

    Der Flug von Hamburg nach Jerez de la Frontera dauert 3,5 Stun-den, eine Autofahrt an die Atlantikküste von Andalusien 3-5 Ta-ge. Wie wäre es mit der klimafreundlichen Alternative per Bahn? „The climate is right for trains“: Mit dem Spruch haben wir vor Jahren für Bombardier Werbung gemacht. Aber wie realistisch ist so eine 3.000 Km-Bahnfahrt? Ich wollte es wissen.

    ICE fast pünktlich!
    Freitag kurz vor 8 Uhr ging die Fahrt in Hamburg los. Bis Baden-Baden mit dem ICE. Angesichts der gewöhnlichen Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn hatte ich mir zwei Stunden Umsteigezeit ge-lassen. Hätte nicht nötig getan. Mein ICE hatte nur 7 Minuten Verspätung! Macht nichts, dachte ich: in Baden-Baden kann ich mir ein schönes Mittagessen gönnen. Denkst Du. Der Bahnhof liegt 5 Km vom Stadtzentrum entfernt und außer einer Bäckerei und ei-ner Imbissbude gibt es dort gar nichts. Im 19. Jahrhundert woll-ten die Stadtväter Baden-Badens wohl „die böse Eisenbahn“ weit weg von ihrer schönen Stadt haben. Das kenne ich von Oxford. Ist nicht anders. Die Currywurst von der Imbissbude hat aber ge-schmeckt.

    TGV/AVE nicht
    Der TGV kam mit 30 Minuten Verspätung in Baden-Baden an – „auf-gehalten durch einen vorausfahrenden Zug“, wie die übliche Aus-rede bei den DB-Durchsagen heißt. Anders als in Frankreich und Spanien hat man in Deutschland keine separaten Gleise für Hoch-geschwindigkeitszüge. Diese Verspätung konnte mein TGV bis Avig-non nicht mehr aufholen. In der Nähe des TGV-Bahnhofs, der am Rande von Avignon liegt, gibt es weit und breit keine Essmög-lichkeiten – außer bei MacDonalds. Ein Cheeseburger um 22:30 – haute cuisine.

    Bahnfahren in Spanien – tückisch
    Am nächsten Morgen ging es um 08:40 nach Madrid. Frühstücken kann man am TGV-Bahnhof gut (aber teuer). Obwohl über die SNCF gebucht, war der TGV ein Hochgeschwindigkeitszug (AVE) von REN-FE, der spanischen Bahngesellschaft, was sich als sehr ungünstig erweisen würde. Ich hatte auf eine pünktliche Ankunft in Madrid gesetzt, weil ich nur 20 Minuten Umsteigezeit für den AVE nach Jerez de la Frontera hatte. Kein Problem, dachte ich mir: An-kunft und Abfahrt am selben Puerto de Atocha-Bahnhof. Mein AVE hatte 15 Minuten Verspätung. Mit einem Sprint zum Bahnsteig des AVE nach Jerez hätte ich den Zug gekriegt. Aber weder über die RENFE-Website noch auf Anfrage beim Schaffner war‘s möglich, den Bahnsteig des Jerez-Zuges zu erfahren. Und es gibt es keine Zu-ginformationen auf den Bahnsteigen! Der Schaffner sagte mir und einem französischen Paar, wir sollten am Ankunftsbahnsteig war-ten, weil uns geholfen werde. Es kam keine Hilfe und der Jerez-Zug fuhr von einem nahen Bahnsteig vor unseren Augen weg. Wenn wir den Bahnsteig gewusst hätten, wären wir über eine Brücke in zwei Minuten da gewesen und hätten den Zug gekriegt.

    Nicht mal Geld zurück
    Was nun? Der letzte Zug nach Jerez war weg. Ich ging zum RENFE-Service-Schalter und erklärte, dass ich durch die Verspätung des RENFE-Zuges aus Avignon den AVE nach Jerez verpasste hatte. Ob-wohl ich die Verspätung nicht verschuldet hatte, gab es keine Umbuchungsmöglichkeit, weil ich Avignon-Madrid über SNCF gebucht hatte und Madrid-Jerez über RENFE. So viel zum grenzübergreifen-den europäischen Bahnverkehr!

    Übernachten in Madrid und am nächsten Morgen nach Jerez? Ich schaute auf den Fahrplan und entschied mich für einen AVE nach Sevilla. Von dort nahm ich den letzten Media Distancia-Zug nach Jerez, wo ich drei Stunden später als geplant gegen 23 Uhr an-kam. Unser Freund José hätte mich in Jerez um 19:45 abgeholt, aber die MFG hatte ich natürlich abgesagt. Nun blieb mir nichts anders übrig als ein Taxi zu unserer Wohnung in Sanlúcar de Barrameda zu nehmen. Der verpasste Zug in Madrid kostete mir insgesamt 130 EUR.

    Überwiegend positives Fazit
    3.000 Km Hochgeschwindigkeitsbahnfahren in zwei Tagen: Die Züge waren bequem, die Landschaften abwechslungsreich, die Reise bis Madrid entspannt. Während beim ICE max. 250 km/h erreichte wur-de, fuhren die AVEs teils deutlich schneller als 300 km/h. Ange-sichts der Entfernungen in Spanien ist das gut so. Aber Speed ist nicht alles. Pünktlichkeit wäre noch wertvoller. Außerdem habe ich gelernt, dass man beim Umsteigen auf spanischen Bahnhö-fen deutlich mehr Zeit einplanen muss. Erst in der Eingangshalle ist zu erfahren, von welchem Bahngleis ein bestimmter Zug geht. Erfahren musste ich auch, dass der TGV-Bahnhof in Avignon für eine Übernachtung sehr ungünstig außerhalb liegt. Nächstes Mal will ich eine andere Bahnroute an die Atlantikküste von Andalu-sien ausprobieren.

    • Schmalfeld

    • September 2022

    • Thoughts

    A republican’s thoughts on the death of QE2

    I suppose it all began at school in our A-level history course when we were doing the English Civil War. Our course split in two groups – Roundheads and Cavaliers – depending on the respective sympathies for the Parliamentarians (Cromwell’s crew) or Royalists (Charles I’s lot). I was a Roundhead and have remained a republican (in the British sense) ever since.

    I’ve never consciously known any other sovereign than Queen Elizabeth II. She was undoubtedly a “good queen”, worked hard and was very well paid for doing her job. For that kind of money I’d have worked hard too. But she also stood for the British class system with all its inequalities.

    She was its pinnacle, foundation and raisin d’être. As someone who experienced the downside of that class system at Oxford University – where merit often counts less than the school your parents paid for and having the “right” accent – I was never able to go along with the seemingly uncritical enthusiasm most English people show for the Royals.

    Decades ago after completing my degree, I left Britain to live first in Austria and then in Germany. The decision to emigrate had quite a lot to do with wanting to get away from the class system and work in a real meritocracy. And I’ve never much felt like going back. So RIP, Liz, and may your son prove less captive to centuries-old traditions and class constraints.

    • Sanlúcar de Barrameda

    • September 2022

    • History

    Vuelta al Mundo & La Vuelta

    Den 6. September in Sanlúcar de Barrameda werden Zehntausende lange in Erinnerung behalten. Gefeiert wurde der 500. Jahrestag der Heimkehr der „Viktoria“ von der ersten Weltumsegelung („V Centenario I Vuelta al Mundo“) und der Start der 16. Etappe der Spanienradrundfahrt La Vuelta in der Stadt an der Mündung des Rio Guadalquivir.

    Nach monatelangen Vorbereitungen und zahlreichen Messen in Sanlúcar-Kirchen hatte Magellans Flotte bestehend aus fünf Schiffen und 239 Mann die Hafenstadt am 20. September 1519 verlassen. Am 6. September 1522 kam lediglich ein Schiff mit 18 Mann zurück. Alle anderen waren unterwegs gestorben oder verschollen. Magellan ließ sein Leben auf den Philippinen. Sein treuer Kapitän Juan Sebastián Elcano schaffte die Rückreise in der „Viktoria“. Gefeiert wurde das Ereignis u.a. abends mit einer spektakulären Aufführung von „Magallanes – Requiem In Memoriam“, das viele Tausende Besucher anlockte.

    Morgens hatte ein „Wanderzirkus“ Zehntausende angelockt. Die zahlreichen La Vuelta-Team-Fahrzeuge rollten an. Auf einer großen Bühne wurden die Massen eingeheizt und die Fahrer-Teams nach und nach präsentiert. An der Promenade kämpfte man um die besten Foto-Positionen für den Start. Aber egal wo man stand – das kann ich bestätigen – sah man wegen der Menschenmassen nicht allzu viel von den Fahrern. Egal. Dabei sein war alles. Und was für eine Show! Ein unvergesslicher Tag.